Heute starteten wir bereits um acht Uhr mit unserem Programm und fuhren mit unserer Reiseleiterin Iris nach Otranto. Wir sind echte Glückskinder, denn der Wettergott organisiert den Regen immer erst dann, wenn wir mit dem jeweiligen Programmpunkt fertig sind oder bevor wir mit der Besichtigung beginnen. Auf der Fahrt nach Otranto ging es vorbei an unzähligen Olivenhainen, in denen mehrere Tausend Jahre alte Olivenbäume wuchsen. Je weiter wir den italienischen Stiefelabsatz in Richtung Otranto fuhren, desto kahler wurden die Olivenbäume. Durch einen eingeschleppten Schädling werden die Olivenbäume so geschädigt, dass sie ganz kahl werden und somit auch keine Oliven mehr wachsen können.

In Otranto angekommen, gingen wir in die Altstadt und schauten uns die wunderschöne Kirche an. Anschließend fuhren wir zu einer Maseria, in der wieder ein leckeres Mittagessen auf uns wartete. Wieder gab es regionale Antipasti, Pasta und Dolci.
Nach dem Essen machten wir einen Rundgang im botanischen Garten der Maseria und bestaunten turmhohe Kakteen und andere Pflanzen. Über Generationen wurde dieser botanische Garten angelegt und zeigt überwiegend Pflanzen aus der Familie der Kakteen und Sukkulenten. Selbstredend, dass es warm und sonnig war während unseres Rundgangs.
Wieder im Bus nutzten viele von uns die Fahrt bis Lecce für ein kurzes Nickerchen, während über Lecce ein Unwetter tobte. Als wir dort eintrafen, zeugten zwar tiefe Pfützen von dem Starkregen, aber die Sonne kam hervor und es war trocken. Zwischen 1550 und 1750 erlebte Lecce eine Blütezeit, aus der ein geschlossenes Ensemble typischer Lecceser Barockarchitektur hervorging. Bei einem Rundgang durch die Stadt sahen wir u.a. die Kathedrale San Oronzo, den Palazzo del Governo und die beeindruckende Kirche Santa Croce sowie die hübsche Altstadt mit ihren barocken Elementen von Menschen- und Tierfiguren und reizvollen Torbögen. Und natürlich durfte auch der Besuch bei Natale nicht fehlen, bei dem es das beste Eis Lecces gab. Diejenigen, die das Eis probierten, konnten das auch bestätigen.
Unnötig zu erwähnen, dass die Sonne zwischendurch rauskam und man stellenweise sogar blauen Himmel sehen konnte. Bei unserer Abfahrt aus Lecce fing es dann allerdings an zu tröpfeln. Am späten Nachmittag erfolgte dann die Rückfahrt zum Hotel.

Morgen schauen wir uns Bari an und Polignano a mare.