Endlich! Der Morgen begrüßt uns mit blauem Himmel, viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Bevor wir nach Bari aufbrachen, wurden zwei unserer Teilnehmer mit einem Geburtstagsständchen überrascht. Außerdem wurden die beiden Geburtstagskinder mit einem kleinen Präsent und am Abend mit einem kleinen Kuchen mit Geburtstagskerze überrascht.

Dann ging es also los nach Bari, dem Hauptort Apuliens, der schon in der Antike durch die Lage an der Via Appia Traiana von Bedeutung war. Die wechselvolle Geschichte Apuliens lässt sich in Bari im Kleinen nachvollziehen, vor allem die normannisch-staufische Epoche ist durch entsprechende Bauwerke bis heute in der Stadt präsent. Wir besichtigten die romanische Basilika San Nicola im verwinkelten Altstadtkern. In der Krypta befinden sich die im Jahr 1087 von Myra nach Bari überführten Gebeine des Heiligen Nikolaus. In den Altstadtgassen erlebten wir Frauen, welche die traditionellen Nudeln Apuliens, die Orechiette, herstellten. In den Spaziergang eingebaut war der Besuch einer kleinen Bäckerei, in der wir eine weitere Spezialität der Region serviert bekamen: Panzerotti (frittierte Pizzataschen) mit einem Gläschen Wein. Danach konnten wir noch ein wenig durch die Altstadt bummeln.
Um 14 Uhr ging es dann weiter nach Polignano a Mare. Ein wunderhübsches Städtchen, dessen weißgetünchte Häuser von der Sonne angestrahlt wurden. Wir hielten an der Promenade, die sich über dem Meer bis in die Altstadt schlängelt und machten einen schönen Spaziergang am Meer bis in die Altstadt Polignanos. Wir liefen durch enge Gassen, an deren Häusern die für Italien typischen Wäscheleinen hingen, auf denen die Wäsche trocknete. Polignano a Mare ist auch bekannt für die beste Eiscreme der Region. Und so gab es zum Abschluss für alle ein leckeres Eis aus einer Gelateria, ehe wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel machten.