Der letzte Tag unserer Apulienreise führte uns nach Altamura. In der Altstadt wollten wir die beiden Kirchen besichtigten, die aber wegen zwei Hochzeiten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich waren. Stattdessen konnten wir die Einfahrt der beiden Bräute beobachten.
Als nächstes stand der Besuch einer Bäckerei in Altamura auf dem Programm. Altamura ist bekannt für sein gutes Brot und in der Bäckerei konnten wir verschiedene Focaccia und Bruschetta sowie süßes und herzhaftes Gebäck probieren. Danach fuhren wir weiter nach Matera. Die Gegend um Matera (schon in der Provinz Basilikata gelegen) ist für ihr von Schluchten und Grotten geprägtes Hügelland bekannt und in 2019 eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte. Ungewöhnlichstes Zeugnis dieser Grottenkultur bilden die Sassi von Matera (UNESCO Weltkulturerbe). Diese Tuffgrotten waren von frühgeschichtlicher Zeit bis nach dem Zweiten Weltkrieg bewohnt. Bei einem Spaziergang erhielten wir einen schönen Blick auf die Häuser- und Höhlenlabyrinthe und besichtigten eine der Felsenkirchen. In der Stadt war ziemlich viel los, denn die Sassi locken viele Touristengruppen in die Stadt. Und trotz schlechter Wetterprognose hatten wir wieder Glück und erwischten einen sonnigen Abschnitt. Allerdings war es sehr windig. Am späten Nachmittag fuhren wir wieder ins Hotel. Dort angekommen packten wir unsere Koffer und trafen uns zum letzten gemeinsamen Abendessen.